Vielseitig. Ideenreich. Echt.

Seiteninhalt

Aktuelles und Chronologie

(fett gedruckte Überschriften kennzeichnen Veranstaltungen mit Bürgerbeteiligung)

12.11.2018: Bürgermeister nimmt Stellung zu Bürgerbegehren


Gegen den Beschluss des Rates zur Umgestaltung des Marktplatzes wendet sich aktuell ein Bürgerbegehren. Die drei Initiatoren möchten den Ratsbeschluss vom 17.09.2018 aufheben lassen. Bürgermeister Karl-Friedrich Knop nimmt dazu wie folgt Stellung: 

„Das Bürgerbegehren ist Instrument unserer demokratischen Gesellschaft. Insofern werden wir alles tun, um der Demokratie an dieser Stelle zu ihrem Recht zu verhelfen, auch wenn Rat und Verwaltung in der Sache anderer Auffassung sind." erläutert Bürgermeister Karl-Friedrich Knop. Auch die Fördermittel seien gesichert, es könne also losgehen.


Der Antrag auf Durchführung des Bürgerbegehrens ging bei der Verwaltung vor rund drei Wochen ein. Wie in der Gemeindeordnung vorgesehen, klärte die Verwaltung die Initiatoren über die gesetzlich erforderlichen Inhalte eines Bürgerbegehrens und das weitere Verfahren auf. Die Stadt Oelde hatte zudem eine Kostenabschätzung vorzunehmen, die gesetzlicher Bestandteil der Unterschriftenliste ist.

Ziel, Inhalt und Begründung eines Bürgerbegehrens müssen so klar formuliert sein, dass es bei objektiver Betrachtung nicht zu Missverständnissen kommen kann. Auch hier erfolgte ein inhaltlicher Austausch zwischen den Initiatoren und der Verwaltung.


Das nun vorliegende Bürgerbegehren entspreche dem Ergebnis dieser Gespräche nur in Teilen und lasse in einigen Punkten die erforderliche Klarheit vermissen, machte Knop heute deutlich.

„Die Umgestaltung des Marktplatzes wurde als Bestandteil des Masterplans Innenstadt mit breiter bürgerschaftlicher Beteiligung erarbeitet. Viele Bürger, aber auch Gewerbetreibende und Gastronomen beteiligten sich daran. Jeder Oelder Bürger war eingeladen, sich mit eigenen Vorstellungen und Wünschen einzubringen. In diesem Beteiligungsverfahren haben sich die Beteiligten mit großer Mehrheit für eine Neugestaltung ausgesprochen. Als es im vergangenen Jahr an die konkrete Planung ging, war diese Frage also schon zugunsten einer Umgestaltung beantwortet. Und so entwickelten die Planungsbüros neue Ideen. Die Bürgerbeteiligung, die die Initiatoren nach einem erfolgreichen Bürgerentscheid anstreben, ist also längst erfolgt. Und diese war zum damaligen Zeitpunkt absolut ergebnisoffen", erläutert Knop.

Auch eine inhaltliche Aussage des Bürgerbegehrens bedarf laut Knop der Klarstellung. „Der Untergrund des Marktplatzes muss über kurz oder lang komplett saniert werden, unabhängig von der Gestaltung der Oberfläche. Die uns vorliegenden Gutachten treffen hierzu eindeutige Feststellungen", so Knop weiter. Das Bürgerbegehren suggeriere an dieser Stelle Handlungsalternativen, die es faktisch nicht gebe, stellt Knop abschließend klar.


Kostenschätzung


Da der Marktplatz in den kommenden Jahren ohnehin saniert werden muss, wird ein Verzicht auf den Umbau im kommenden Jahr nicht günstiger sondern teurer. Die Kosten eines erfolgreichen Bürgerentscheids sind mit 340.000 Euro ermittelt worden.


Wird der Marktplatz im kommenden Jahr wie geplant mit Wasserspiel und Ausstattungselementen umgestaltet, trägt die Stadt Oelde einen Eigenanteil in Höhe von 950.000 Euro (Gesamtkosten 1,76 Mio. Euro abzüglich der Fördermittel in Höhe von 810.000 Euro).


Im Falle eines erfolgreichen Bürgerentscheids wäre in den kommenden Jahren gleichwohl eine Sanierung des Marktplatzes allein aus technischen Gründen erforderlich. Die Verwaltung hat für die Kostenschätzung die reine Instandsetzung (ohne Wasserspiel und Ausstattungselemente) des Marktplatzes im Jahr 2024 unterstellt. Die Kosten einer reinen Instandsetzung werden auf rund 1,29 Mio. Euro geschätzt. Diese hätte die Stadt Oelde komplett zu tragen, da für reine Unterhaltungsmaßnahmen keine Fördermittel gewährt werden.


Unter dem Strich entstehen daher im Falle eines erfolgreichen Bürgerentscheids Mehrkosten von rund 340.000 Euro.


Das weitere Verfahren


Die Initiatoren haben bis zum 27. Dezember 2018 Zeit, die erforderlichen Stimmen zusammenzutragen. Das Bürgerbegehren muss bis zu diesem Zeitpunkt von mindestens 8 % der Bürgerinnen und Bürger unterzeichnet sein, das sind ca. 2.000  Unterschriften.  


Die Gemeindeordnung des Landes NRW sieht vor, dass die Gemeinde im Anschluss die Unterschriftenlisten prüft. „Es wird geprüft, ob die Unterzeichner Oelder Bürger und damit stimmberechtigt sind. Zudem werden gegebenenfalls mehrfach geleistete Unterschriften für ungültig erklärt." erläutert Knop das weitere Verfahren.


Wenn das erforderliche Quorum erfüllt ist, hat der Rat der Stadt Oelde die Zulässigkeit des Bürgerbegehrens formal festzustellen und stimmt darüber ab, ob er dem Bürgerbegehren folgt oder nicht. Tut er dies nicht, ist die Durchführung eines Bürgerentscheids gesetzlich vorgeschrieben. Dann folgt innerhalb von drei Monaten der Gang zur Wahlurne.

Der Rat der Stadt Oelde hat in diesem Fall den Tag der Abstimmung festzusetzen. Dann entscheidet die Mehrheit, die jedoch 20 % aller Stimmberechtigten umfassen muss. Das entspräche fast 4.900 Stimmen.


Die Kosten zur Durchführung des Bürgerentscheids schätzt die Verwaltung auf 35.000 Euro.    



12.11.2018: Bürgerbegehren wendet sich gegen Umgestaltung des Marktplatzes


Die Initiatoren geben bekannt, dass sie mit einem Bürgerbegehren die geplante Umgestaltung des Marktplatzes verhindern möchten. Ziel ist die Aufhebung des zugrunde liegenden Ratsbeschlusses vom 17. September 2018.


12.10.2018: Fördermittel für Umgestaltung des Marktplatzes


In der vergangenen Woche wurde das Städtebauförderungsprogramm 2018 veröffentlicht. Darin sind für Oelde 813.000 Euro für den neuen Marktplatz und weitere Maßnahmen vorgesehen.

Gute Nachricht für Oelde: Die Umgestaltung des Oelder Marktplatzes wurde als Maßnahme in das Städtebauförderungsprogramm des Landes NRW aufgenommen. Landesbau-Ministerin Ina Scharrenbach veröffentlichte heute in Düsseldorf das Städtebauförderungsprogramm 2018. Zuvor hatte der Regionalrat Münster in seiner Sitzung Ende September der Aufnahme der Stadt Oelde in das Förderprogramm des Landes NRW zugestimmt.

Oelde ist als einzige Kommune im Regierungsbezirk Münster neu in das Förderprogramm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren" aufgenommen worden.

Aus dem Städtebauförderungsprogramm erhält die Stadt voraussichtlich Fördermittel von Bund und Land in Höhe von rund 800.000 Euro.

Die Stadt Oelde hatte neben der Umgestaltung des Marktplatzes weitere Maßnahmen zur Stärkung der Innenstadt beantragt, wie z.B. die Erstellung eines Lichtkonzeptes oder eine Beschilderung mit Wegeführung in die Innenstadt für PKW- und Radfahrer.

Die Umgestaltung des Marktplatzes ist das Schlüsselprojekt des Masterplans Innenstadt. Die Entscheidung des Landes bezieht sich über die Einzelmaßnahme Marktplatz hinaus auf den Masterplan Innenstadt. Mit der jetzigen Aufnahme in das Förderprogramm kann die Stadt Oelde auch in den Folgejahren mit Fördermitteln für weitere Projekte des Masterplans rechnen.

17.09.2018: Breite Ratsmehrheit für Umgestaltung des Marktplatzes


Der Rat der Stadt Oelde stimmt mit großer Mehrheit der Umgestaltung des Marktplatzes zu. Zuvor hatte die Stadt Oelde eine aktualisierte - höhere - Kostenschätzung vorgelegt.


Bürgerinformation

Beschlussvorlage (u.a.Beschluss zur Pflasterung)


Ergebnis: Entscheidungfindung zur neuen Pfasterung


Vom 21. Juni bis 21. August 2018 erfolgte die öffentliche Bemusterung der ausgestellten Pflasterkombination. Neben einem Meinungsbild der Bürger sollten auch Erkenntnisse zur weiterführenden Eignung der Materialien gewonnen und die tatsächliche Wirkung des jeweiligen Materials im konkreten Umfeld betrachtet werden.

Im Rahmen der Bürgerbeteiligung wurden über 1.800 gültige Stimmen abgegeben. Für diese rege Beteiligung wie auch die lebhafte Diskussion bedankt sich die Verwaltung ausdrücklich bei der Bevölkerung.

Im Ergebnis sprach sich mit 32 % der Stimmen die Mehrheit der Befragten für die buntere Pflasterkombination Nr. 3 (Pflaster von Lintel mit Klinkerpflaster) aus. 17 % wünschten sich die Kombination Nr. 7 (Pflaster von Klostermann mit einem hellen Betonstein). Insgesamt 23 % der Befragten sprachen sich für den Pflaster von Metten in unterschiedlichen Kombinationen (Nr. 6 und Nr. 8 mit hellem bzw. dunklen Betonstein oder Nr. 5 Klinker) aus.

Auf die unterschiedlichen Pflaster heruntergebrochen lässt sich insofern sagen, dass etwa ein Drittel der Bevölkerung einen farblich kräftigeren changierenden „Teppich" rund um die Kirche wünscht, zwei Drittel der Bürger sich demhingegen ein helles Pflaster wünschen. Der helle wie auch dunkle Betonsteinrahmen wurde jeweils von etwa einem Viertel der Befragten gewünscht, während sich etwa 50 % für eine Kombination mit einem roten Klinker für die Flächen zwischen dem hellen Pflaster und den den Marktplatz umgebenden Gebäuden entschieden haben.


Für die Auswahl des Pflasters ist auch die fachliche Bewertung der verschiedenen Beläge von entscheidender Bedeutung. Die Bemusterung bot Gelegenheit, u.a. das Verhalten des Steins in puncto Schmutzempfindlichkeit, Trocknungsdauer und Farbveränderung bei Nässe zu begutachten.

Unter Berücksichtigung aller Faktoren empfiehlt die Verwaltung daher, unterstützt durch eine gleichlautende Empfehlung des beauftragten Planungsbüros, abschließend das „Teppichpflaster" von der Firma Metten (Musterflächen 5, 6 und 8). Dieser bereits in vielen weiteren Kommunen eingesetzte Stein dunkelt mit der Zeit in angemessenem Rahmen nach und wird ebenfalls etwas gräulicher. Sowohl im Neuzustand als auch nach Jahren wirkt der Stein ansprechend und hochwertig.
Die unterschiedlichen Formate unterstützen diesen Eindruck. Farblich ist die Kombination mit der prägnanten Kirchenfassade abgestimmt und in sich ruhig. Im Vergleich zum ebenfalls betrachteten Stein der Fa. Lintel (Musterfläche 3), der bei Feuchtigkeit in ein dunkles Braun schwenkt, wirkt die Oberfläche bei Metten im nassen Zustand nicht zu dunkel. Darüber hinaus vermittelt letztgenannte Oberfläche auch bei zu erwartenden Verschmutzungen einen optisch ansprechenden Eindruck.

Die Wahl eines Steines für die verbleibenden Flächen zwischen „Teppich" und den den Marktplatz umgebenden Gebäuden kann nach Meinung der Verwaltung sowie des beauftragten Planers dem Votum der Bürger folgen: Der bemusterte Klinkerstein entspricht in Material und Farbe dem Entwurf und lässt sich problemlos in die umgebenden Flächen Richtung Bahnhofstraße und Lange Straße einfügen, da es sich ebenfalls um einen Klinkerstein handelt. Dennoch wird es leichte Farbunterscheide zum Bestandspflaster geben, da es sich um neue Steine handelt.

In der Summe lautet somit die Empfehlung der Verwaltung:
Musterfläche 5
Metten Umbriano als Teppich um die Kirche, außen herum Klinker in jetziger Bestandsfarbe.

21.06. bis 21.08.2018: Bürgervoting zu Pflaster-Alternativen  


In der Zeit vom 21. Juni bis 21. August waren die Oelder Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, aus den Pflastervarianten ihren Favoriten zu benennen. Die Musterflächen waren dazu im Schatten der St. Johannes-Kirche angelegt worden. Jeder konnte seinen persönlichen Favoriten entweder per Abstimmungskarte oder aber per Online-Voting benennen.

Das Bürgervotum fließt in die politische Meinungsbildung ein. Voraussichtlich im Herbst 2018 wird der Rat der Stadt Oelde die Entscheidung über die Gestaltung der neuen Pflasterung treffen.


21.06.2018: Bürgerinfo-Veranstaltung zur Umgestaltung des Marktplatzes


Vom 21. bis zum 23. Juni gibt es einen Informationsstand auf dem Marktplatz, an dem das Projektteam über die Umgestaltung des Marktplatzes und auch über die wichtigsten Projekte des Masterplans Innenstadt informiert.

Die Musterflächen an der St. Johannes-Kirche zeigen die Alternativen für die neue Pflasterung des Marktplatzes auf.

Mit der Veranstaltung startet ebenfalls am 21. Juni die Bürgerbeteiligung zur Auswahl des neuen Pflasters.

Das Bürgervotum fließt in die politische Meinungsbildung ein. Voraussichtlich im Herbst wird der Rat der Stadt Oelde die Entscheidung über die Gestaltung der neuen Pflasterung treffen.


21.06.2018: 1. Ausgabe von "Innenstadt Information" erscheint


Die Umgestaltung eines Marktplatzes ist ein Eingriff an einer sensiblen Stelle einer Stadt und bewegt verständlicherweise die Menschen, die in ihr leben. Der Stadt Oelde ist es daher wichtig, ihre Bürgerinnen und Bürger bestmöglich über das Projekt zu informieren. 

Aus diesem Grunde wird am 21. Juni 2018 zum ersten Mal die Bürgerinfo-Schrift "Innenstadt Information" veröffentlicht. Sie liegt der Tageszeitung "Die Glocke" am 21. Juni 2018 und der Zeitung "Echo am Samstag" am 23. Juni 2018 bei und informiert umfassend über den Masterplan Innenstadt und die Umgestaltung des Marktplatzes. 

Die "Innenstadt Information" wird in regelmäßigen Abständen über die Weiterentwicklung der Innenstadt informieren.


15.01.2018: Gutachter Jürgen Dieker stellt Gutachten in Ratssitzung vor


Gutacher Jürgen Dieker stellt in der Ratssitzung vom 15. Januar 2018 seine Untersuchungsergebnisse zur Tragfähigkeit des Marktplatzes vor. Zuvor war die Darstellung der Verwaltung, der Untergrund sei nicht ausreichend tragfähig, öffentlich in Zweifel gezogen worden. Auf diese Zweifel reagierte die SPD-Fraktion mit einer Anfrage und Bitte, den Sachverhalt zu prüfen.

Jürgen Dieker, öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für das Straßenbauerhandwerk, hat die Einschätzung der Verwaltung heute Abend in allen Punkten bestätigt.

Für das Gutachen wurde der Aufbau des Marktplatzes an neun Stellen geprüft. Insgesamt zeigt sich die Stärke des Untergrundes mit 18 cm bis 53 cm Aufbauhöhe sehr heterogen. Auf Anfrage eines Ratsmitglieds teilte der Gutachter mit, dass auch nach damaligen Maßstäben mindestens in einigen Bereichen keine DIN-gerechte Ausführung gegeben ist. 

Heutige Maßstäbe erfordern nach den geltenden technischen Anforderungen einen Aufbau von mindestens 65 cm, um ein ausreichendes Maß an Tragfähigkeit und Frostbeständigkeit erreichen zu können.

Die antragstellende SPD-Fraktion hat wie alle weiteren Fraktionen erklärt, dass der Sachverhalt hinreichend geklärt und vorhandene Zweifel ausgeräumt seien.


Ergebnisse im Überblick

Schreiben des Gutachters Dipl.-Ing. Jürgen Dieker (öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für das Straßenbauerhandwerk)

Gutachten des Gutachters Dipl.-Ing. Jürgen Dieker (öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für das Straßenbauerhandwerk)


12.01.2018: Gutachten bestätigt fehlende Tragfähigkeit des Untergrunds für Umgestaltung


Die einstimmige Entscheidung des Rates für die Umgestaltung des Marktplatzes am 27.11.2017 trug auch der Erkenntnis Rechnung, dass der vorhandene Aufbau des Marktplatzes nicht ausreichend tragfähig ist, um die vorgesehenen Veränderungen umzusetzen.

Zwischenzeitlich sind öffentliche Stellungnahmen erfolgt, die diese Bewertung der Verwaltung in Zweifel ziehen. Die Einschätzung der Verwaltung zur unzureichenden Tragfähigkeit des Marktplatzes ist zwischenzeitlich durch einen öffentlich bestellten Sachverständigen für das Straßenbauerhandwerk uneingeschränkt bestätigt worden. Der Sachverständige trug in der Ratssitzung am 15.01.2018 zum Sachverhalt vor.

Pressemitteilung zum Thema


Hintergrund:

Nach Einschätzung der Verwaltung würden partielle Eingriffe in den vorhandenen Pflasterverband die verbliebene Tragfähigkeit in nicht rekonstruierbarer Weise aufheben. Ursache hierfür ist eine unzureichende Tragschicht.

Aufgrund von Setzungen ist in den vergangenen Jahrzehnten gleichwohl ein bislang einigermaßen tragfähiger Pflasterverbund entstanden. Ähnlich einem Gewölbe entsteht so durch die Verspannung der Steine gegeneinander eine zunehmend schwindende Tragfähigkeit, vorausgesetzt der Verbund wird nicht durch Eingriffe gestört. Nach Einschätzung des Sachverständigen wird der Instandhaltungsaufwand in den nächsten Jahren deutlich zunehmen. Diese Unterhaltungsmaßnahmen wären nicht förderfähig.

Die Umgestaltung des Marktplatzes ist die herausragendste der 35 Maßnahmen, die im Laufe der nächsten Jahre im Rahmen des Masterplans Innenstadt umgesetzt werden sollen, um die Innenstadt aufzuwerten und zukunftsfähig zu machen. Realisiert werden soll dies mit Hilfe von Mitteln der Städtebauförderung. So wurde für die Umgestaltung des Marktplatzes inzwischen durch die Stadt Oelde eine 50%ige Förderung beantragt.


30.11.2017: Einreichung der Antragsunterlagen bei der Bezirksregierung


Die Antragsunterlagen sind bei der Bezirksregierung eingereicht worden. Die umfassende Prüfung wird mehrere Monate in Anspruch nehmen. Vorausgegangen waren sehr konstruktive Gespräche mit der Bezirksregierung, die dem Oelder Konzept die Förderfähigkeit in Aussicht stellte.

Die Entscheidung über die Förderung ist nicht zuletzt auch abhängig von dem Gesamtbudget der von Bund und Land bereitgestellten Städtebauförderungsmittel.


27.11.2017: Masterplan Innenstadt einstimmig beschlossen


Der Rat hat in seiner Sitzung am 27. November 2017 einstimmig die Beauftragung des Büros BSL für die nächsten Planungsschritte beschlossen. Zudem wurde der Masterplan Innenstadt beschlossen, dessen Bestandteil die Umgestaltung des Marktplatzes ist. Die Kosten werden mit 1.36 Mio. Euro beziffert.


Beschlussvorlage für den Rat

Ergebnis der Bewertungskommission


Zugleich wurde durch den Rat der Masterplan Innenstadt beschlossen.


Masterplan Innenstadt
Projektblätter zum Masterplan Innenstadt
Lichtkonzept

23.11.2017: Einstimmige Beschlussempfehlung des Planungsausschusses


Der Planungsausschuss hat in seiner Sitzung am 23. November 2017 einstimmig die Beauftragung des Büros BSL für die nächsten Planungsschritte beschlossen.
Nach einer Sitzungsunterbrechung ging Politik sogar räumlich über den von der Verwaltung zur Umgestaltung vorgesehenen Bereich hinaus. Die Planung soll nunmehr - wie vom Büro BSL vorgeschlagen - auch den hinteren, zum Carl-Haver-Platz gewandten Bereich, umfassen.
Mit seiner Empfehlung hat der Planungsausschuss auch den Weg frei gemacht für den Masterplan Innenstadt. Dieser sieht zahlreiche weitere Maßnahmen zur Entwicklung der Innenstadt vor.
Der Rat entscheidet in der kommenden Woche über die jetzt vom Planungsausschuss getroffenen Beschlussempfehlungen.

18.10.2017: Ergebnis des Bewertungsgremiums


Im Rahmen einer Mehrfachbeauftragung hat sich das Büro BSL aus Soest zur Umgestaltung des Oelder Marktplatzes gegen zwei weitere Landschaftsarchitekturbüros durchgesetzt. Es soll jetzt den Auftrag erhalten, den Vorentwurf weiter auszuarbeiten.

Die Entscheidung für das Büro BSL traf die Bewertungsjury einstimmig. Unter Vorsitz von Gerhard Serges, ehem. Stadtbaurat der Stadt Rheda-Wiedenbrück, setzten sich die Vertreter der Fraktionen, des Handels, der Gastronomie, der Kirche und der Verwaltung intensiv mit den Vorentwürfen der Büros auseinander.

Das Büro BSL hatte in einem Entwurf die Öffnung des Rathausbaches im Bereich des Marktplatzes zur Diskussion gestellt. Nach intensiver Beratung über diesen Vorschlag entschieden sich die Jurymitglieder jedoch zur alternativen Variante, die statt der Öffnung einen Spielbereich für Kinder vorsieht.

Der Entwurf sieht zudem die Entfernung der Hochbeete sowie des Rutschenturms unter den Platanen vor. Als Ersatz sind neue Sitzgelegenheiten und Pflanzbereiche für Blumen vorgesehen. Der Marienbrunnen soll an einen alternativen Standort versetzt werden. Zudem werden zukünftig kleine Wasserfontänen in der Platzmitte sprudeln. Das Wasserspiel wäre ebenerdig, überfahrbar und abschaltbar, um den Marktplatz weiterhin für den Wochenmarkt und Veranstaltungen flexibel nutzen zu können.

In der nächsten Sitzung des Planungsausschusses am 23. November 2017 wird das Büro BSL eine überarbeitete Fassung des Vorentwurfs präsentieren. In einer Sondersitzung des Rates am 27. November 2017 soll schließlich der Weg für die Umgestaltung des Marktplatzes freigemacht werden. Der Rat wird dann über den Masterplan Innenstadt entscheiden, dessen zentraler Bestandteil die Entwicklung des Marktplatzes ist.

Die Verabschiedung des Masterplans ist Voraussetzung für eine mögliche Förderung der Umgestaltungsmaßnahme. Sollte Oelde den Zuschlag erhalten, dürfte sich die Stadt über eine Förderung von 50 % freuen.

Hier geht es zur Dokumentation der Mehrfachbeauftragung 



16.10.2017: Öffentliche Präsentation erster Vorentwürfe


Die beteiligten Planungsbüros haben am 16. Oktober 2017 ihre Vorentwürfe im Oelder Rathaus öffentlich präsentiert. Rund vier Wochen waren seit der ersten Vorstellung von Ideenskizzen Mitte September 2017 vergangen. In der damaligen Veranstaltung hatten die Händler, Anlieger und Bürger den Planungsbüros zahlreiche Anregungen für die weitere Ausarbeitung der Pläne mit auf den Weg gegeben. 

Und so präsentierten sich die Vorentwürfe am 16. Oktober auch bereits deutlich konkreter und detailreicher. 


12.09.2017: Öffentliche Präsentation erster Skizzen-Entwürfe


Nach dem Kolloquium werden der Öffentlichkeit sowie dem Bewertungsgremium durch die beauftragten Planungsbüros erste Ideen-Skizzen vorgestellt. Die Stadt Oelde lädt dazu öffentlich in die Aula der Realschule ein.
Nach dem Feedback der Öffentlichkeit und des Bewertungsgremiums haben die Büros vier Wochen Zeit, die Entwürfe auszuarbeiten.

Anfang September 2017: Kolloquium für die an der Mehrfachbeauftragung beteiligten Planungsbüros


Neben der Aufgabenstellung zur Umgestaltung des Marktplatzes wurden den beauftragten Planungsbüros auch die Ergebnisse der Bürger-Online-Beteiligung durch die Stadt Oelde und das begleitende Büro „pesch partner architekten stadtplaner GmbH" in einem gemeinsamen Kolloquium erläutert.


12. bis 29.08.2017: Online-Beteiligung der Bürger zu Wünschen zur Marktplatzumgestaltung


Damit die Planungsbüros auch die Interessen der Bürgerinnen und Bürger berücksichtigen, bestand für alle Interessierten im Vorfeld in der Zeit vom 12. bis 29. August 2017 die Möglichkeit, online ihre Ideen, Wünsche und Anregungen zur Umgestaltung des Marktplatzes zu äußern. Hier zu den Ergebnissen...


3.5.2017: Öffentliche Vorstellung der Befragungsergebnisse Innenstadt


Die Ergebnisse der Befragung zur Innenstadt werden durch das Büro Heinze und Partner öffentlich vorgestellt. Eine überwältigende Mehrheit sprach sich dabei gegen Fahrzeugverkehr in heutiger Fußgängerzone aus. Ergebnisse

Die Zusammenfassung

Die Frage, ob die Oelder Fußgängerzone für Fahrzeuge mindestens testweise geöffnet werden soll, ist mehr als eindeutig beantwortet worden. 96 % der Passanten lehnten eine Öffnung kategorisch ab. Auch eine 65%-ige Mehrheit aus Gewerbetreibenden, Dienstleistern und Immobilieneigentümern in der Innenstadt wünscht sich einen Fortbestand der Fußgängerzone in ihrer heutigen Form. Lediglich eine Untergruppe, die Händler im Fußgängerzonenbereich, sprachen sich mit leichter Mehrheit für die Öffnung aus.

Teile der Händlerschaft fordern seit Jahren eine Öffnung der Fußgängerzone für den Fahrzeugverkehr, weil sie damit eine Frequenzsteigerung in der Innenstadt für möglich halten.

In anderen Bereichen ließen Passanten, Gewerbetreibende und Immobilieneigentümer übereinstimmend Handlungsbedarf erkennen: Zwei Drittel wünschen sich eine Ergänzung des heutigen Waren- und Gastronomieangebotes, eine Mehrheit hält die Parkmöglichkeiten und deren Beschilderung für verbesserungswürdig. Auch die Vereinheitlichung der Ladenöffnungszeiten steht ganz oben auf der Prioritätenliste.

83 % der Befragten vertreten die Meinung, dass die bauliche Gestaltung des Marktplatzes (ausreichende Begrünung sowie Sitzgelegenheiten und Spielmöglichkeiten) und der Fußgängerzone überarbeitet werden müssen. 74 % halten zudem den Ausbau des Veranstaltungsprogramms und Stadtmarketings für erforderlich.


März 2017: Innenstadtbefragung durch das Büro Heinze und Partner


Zur Weiterentwicklung der Innenstadt soll eine Innenstadtbefragung bei Gewerbetreibenden, Anwohnern und Immobilieneigentümer durchgeführt werden. Zudem sollen rund 300 Passanten befragt werden. 


17.09.2015: Ausschuss für Planung und Verkehr beauftragt Aktualisierung des Masterplan Innenstadt


Die Verwaltung erhält den Auftrag, den Masterplan Innenstadt zu aktualisieren und zu konkretisieren, sodass eine erneute Anmeldung zur Förderung im Rahmen der Städtebauförderung im 3. Quartal 2016 erfolgen kann.

Beschlussvorlage

17.02.2014: Grundsatzbeschluss des Masterplans Innenstadt durch den Rat der Stadt Oelde


Der nachfolgende Beschluss erfolgte bei einer Enthaltung einstimmig.

Beschlussvorlage


13.02.2014: Grundsatzbeschluss des Masterplans Innenstadt durch Ausschuss für Planung und Verkehr


Der Ausschuss für Planung und Verkehr beschließt einstimmig nachfolgenden Beschluss: 

Der Entwurf des Masterplans Innenstadt wird als integriertes Handlungskonzept für die zukünftige städtebauliche Entwicklung der Oelder Innenstadt beschlossen. Bei der Aufstellung der Bauleitpläne ist der Masterplan Innenstadt im Sinne von § 1 Abs. 6 Nr. 11 Baugesetzbuch insbesondere zu berücksichtigen. Die Verwaltung wird mit der Vorbereitung und Umsetzung der einzelnen Masterplanprojekte sowie mit der Einreichung des Masterplans bei der Bezirksregierung zur Aufnahme  in das Stadterneuerungsproramm (Grundförderantrag) beauftragt. Dieser Grundsatzbeschluss steht bei jedem einzelnen Projekt unter dem Finanz- und Sachvorbehalt der zuständigen politischen Gremien. Die von der Stadt Oelde am 08.02.2014 versandten Erläuterungen zum Masterplan Innenstadt sind Bestanteil dieses Beschlusses.


Beschlussvorlage


14.01.2014: Öffentliche Vorstellung des Masterplans Innenstadt


Am 14. Januar 2014 fand eine Bürgerversammlung statt, in der der Entwurf des Masterplans Innenstadt erörtert wurde. Der Plan wurde positiv aufgenommen, Einwände wurden nicht geltend gemacht.


25.09. und 21.11.2013: Masterplan Innenstadt ist Thema im Ausschuss für Planung und Verkehr


Im Ausschuss für Planung und Verkehr wurde der erste Entwurf der städtebaulich-räumlichen Gesamtentwicklungskonzeption des Masterplans Innenstadt in der Sitzung vom 25.09.2013 und die einzelnen Projekte in der Sitzung vom 21.11.2013 vorgestellt.


01.07.2013: Bürgerbeteiligung: 3. Runder Tisch


Zum Thema "Entwicklungsflächen"

Dokumentation


24. Juni 2013: Bürgerbeteiligung 2. Runder Tisch


Zum Thema "Räumliche Entwicklung der äußeren Achse"

Dokumentation


3. Juni 2013: Bürgerbeteiligung: Runder Tisch


Zum Thema "Gestaltung der inneren Achse"

Dokumentation


23.05.2013: Auftaktveranstaltung zur Bürgerbeteiligung


Zum Auftakt des Prozesses findet eine Ideenwerkstatt statt.

Dokumentation


21.03.2013: Sitzung des Ausschusses für Planung und Verkehr


Der Ausschuss beschließt die Erstellung eines Masterplan Innenstadt im Rahmen eines Bürgerbeteiligungsprozesses 


Beschlussvorlage


Ihre Ansprechpartner


Fachdienst Planung, Stadtentwicklung
Peter Rauch
Telefon   02522 / 72-429
E-Mail    peter.rauch@oelde.de

Nicola Köstens
Telefon   02522 / 72-428
E-Mail    nicola.koestens@oelde.de