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Energetische Sanierung der Sport- und Gymnastikhalle am Thomas-Morus-Gymnasium

Ende 2015 ging der Zuwendungsbescheid über eine Projektförderung in Höhe von 200.000 Euro durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit für die energetische Sanierung am Thomas-Morus-Gymnasium ein.

Eine wesentliche Fördervoraussetzung war die Senkung der CO2-Emissionen durch die baulichen Maßnahmen um mindestens 70%.


Die Bauarbeiten sind seit Herbst 2017 abgeschlossen. In Zukunft werden jährlich 50.000 Tonnen CO2 eingespart.


Übersicht der Sanierungsmaßnahmen:

Gymnastikhalle

Im Rahmen der energetischen Sanierung wurden die folgenden Maßnahmen ausgeführt:

  • Wärmedämmung der Außanfassade mittels Einblasverfahren (Glaswolle mit einem Recyclinganteil von 60 %) und Wärmedämmverbundsystem (Steinwolle)
  • Einbau einer effizienten Deckenstrahlheizung als Ersatz für die Lüftungsanlage
  • Austausch der Oberlichter gegen 3-fach verglaste Fenster mit motorischer Steuerung und außenliegendem Sonnenschutz
  • Ersatz der vorhandenen Beleuchtung gegen LED-Leuchten mit Bewegungsmelder


Sporthalle

  • Ersatz der Lüftungsanlage durch den Einbau einer effizienten Deckenstrahlheizungen
  • Dämmung der Außenfassade: Da die vorhandene Dämmung besser ist als erwartet, wurde die wärmetechnische Verbesserung der Gebäudehülle der Sporthalle nicht (wie vorgesehen) umgesetzt. Die vorhandene Klinkerfassade bleibt im Wesentlichen bestehen, das Dach und die Attika der Sporthalle wurden wie geplant gedämmt (Mineralwolle).
  • Austausch von 12 Lichtkuppeln gegen Kuppeln mit 3-fach-Verglasung im Dusch- und Umkleidebereich
  • Modernisierung der Warmwasserversorgung durch Einbindung in den Kreislauf der Pelletheizung unter Einhaltung der Legionellen-Prävention

Neue Heizzentrale
Das Herzstück der Maßnahme ist die Pelletheizung, über die in Zukunft eine klimaneutrale Wärmeversorgung der Gymnastik- und Sporthalle sichergestellt wird. Dadurch wird die bisherigen Versorgung über die Erdgasheizung im Hauptgebäude abgelöst.

Öffentlichkeitswirksame Maßnahmen
Zum Ausbau des regionalen Modellcharakters des Thomas-Morus-Gymnasiums und zur Unterstützung des laufenden Schulunterrichts in der Technik ist die Technik der Heizzentrale durch eine gläsernen Fassade und transparente Bauteile sichtbar gemacht worden.  Außerdem wurde die Heizzentrale mit einer Holzfassade und einem Gründach versehen.


 







Dieses Projekt wird als ausgewählte Maßnahme im Rahmen des integrierten Klimaschutzkonzeptes der Stadt Oelde gefördert.                       (Förderkennzeichen: 03KS8259M)

Ihre Ansprechpartnerin


Stefanie Gröne

Klimaschutzmanagerin Stadt Oelde
Fachdienst Planung und Stadtentwicklung

Rathaus

Raum 429 
Ratsstiege 1

59302 Oelde

Telefon   02522 / 72 - 463

Fax       02522 /  72 - 443 
E-Mail   stefanie.groene@oelde.de

Informationen zum Klimaschutzkonzept der Stadt Oelde finden Sie hier.